Die „Gelbe Welle“

Ein einheitliches Informationssystem
für wassertouristische Angebote in Deutschland

Die Gelbe Welle ist ein einheitliches Informationssystem für wassertouristische Angebote in Deutschland. Sie wird seit 2005 vom Deutschen Tourismusverband für die Kennzeichnung von Anlegestellen oder Häfen mit mindestens zwei Liegeplätzen vergeben. Ergänzt wird die Information durch ein oder mehrere Piktogramme.

Was den meisten landseitig ganz selbstverständlich erscheint – als Gast in ungewohnter Umgebung schon auf der Autobahn zum Ziel geleitet zu werden, am Ortseingang willkommen geheißen zu werden und durch touristische Beschilderung informiert zu werden – wurde mit der Gelben Welle auch auf die Wasserstraßen übertragen..

Öffentliche Anlegestellen, Marinas, Gastliegeplätze, Bootshäuser, Gaststätten und Hotels sind für den ortsunkundigen Wassertouristen oft nur schwer zu erkennen. Unnötiges und langes Suchen, vergebliche Anlegemanöver und Orientierungslosigkeit sind nicht selten das frustrierende Ergebnis eines Urlaubstages, der mit dem Wunsch nach Ruhe und Entspannung begonnen hat.
Das weithin sichtbare Symbol der „Gelben Welle“ ermöglicht ein besseres Erkennen der Anlegemöglichkeiten und signalisiert ein „Herzliches Willkommen“.

Der DTV hat die deutschlandweiten Markenrechte an der „Gelbe Welle“ im August 2004 vom Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick erworben. Dieser hatte das Informationssystem entwickelt und erstmals auf Berliner Gewäsern installiert.
Die „Gelbe Welle“ ist ein Hinweisschild mit hohem Wiedererkennungswert, das im gesamten Bundesgebiet vertrieben wird. Ein Zeichen, das in Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt und der Wasserschutzpolizei entwickelt wurde.
Das Zeichen der „Gelben Welle“ ersetzt nicht das amtliche „P“ und bedingt keine rechtliche Grundlage. Es kennzeichnet vielmehr unterschiedliche privatrechtliche Angebote der Unternehmen und Vereine. Eine Ausnahme bilden kommunale Sportbootliegestellen, die mit dem amtlichen „P“ gekennzeichnet sind. Bei diesen ist die zusätzliche Kennzeichnung mit der „Gelben Welle“ von Vorteil.
Das Schild der „Gelbe Welle“ besteht aus verschiedenen Einzel-Modulen, die über zwei Schienen miteinander in Verbindung sind. Jedes Element ist kleiner als ein Quadratmeter und daher nicht genehmigungspflichtig.
Die „Gelbe Welle“ kann durch ein zusätzliches Zeichen des Antragstellers ergänzt werden, wenn sich der Anleger an eine bestimmte Wassersportgruppe wendet (Segler, Kanuten, etc.).
Um Eindeutigkeit und Wiedererkennbarkeit der „Gelben Welle“ zu sichern, sind Maße und Farben des kompletten Schildes vorgegeben und markenrechtlich geschützt worden.
Der DTV steht für touristische Qualität. Das Schild der „Gelben Welle“ signalisiert dem Gast: hier setzt man sich für die Interessen der Gäste ein.

Touren

Von Lichtenberg nach Neukölln

Diese Tour führt zum einzigen Ruderclub Neuköllns der ein beliebter Halt für viele abenteuerliche Wasserwanderer ist, die den langen Weg quer durch die Stadt nicht fürchten. Die hier beschriebene Tour ist allerdings mit 19 km gut zu bewältigen.

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Von Spandau bis zur Insel Imchen

Auf dieser Tour lernt man viele Schätze Spandaus kennen und von denen gibt es mehr als man denkt. Entweder ist diese Tour Teil einer Mehrtages-Tour oder man fährt die gleiche Strecke zurück und es wird trotzdem kein bisschen langweilig.

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Einmal Quer durch Berlin

Von all den urbanen Abenteuern, die man in den drei großen Kanustädten Deutschlands – dies sind neben Berlin noch Leipzig und Hamburg – erleben kann, gehört die Tour quer durch die Hauptstadt zu den interessantesten und abwechslungsreichsten Touren durch ein verzweigtes System aus natürlichen Flussläufen und Kanälen.

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Was ist die „Gelbe Welle“?

  • Die „Gelbe Welle“ ist ein Hinweisschild mit hohem Wiedererkennungswert, das im gesamten Bundesgebiet vertrieben wird.

  • Ein Zeichen, das in Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt und der Wasserschutzpolizei entwickelt wurde.

  • Das Zeichen der „Gelben Welle“ ersetzt nicht das amtliche „P“ und bedingt keine rechtliche Grundlage. Es kennzeichnet vielmehr unterschiedliche privatrechtliche Angebote der Unternehmen und Vereine.

  • Eine Ausnahme bilden kommunale Sportbootliegestellen, die mit dem amtlichen „P“ gekennzeichnet sind. Bei diesen ist die zusätzliche Kennzeichnung mit der „Gelben Welle“ von Vorteil.

  • Das Schild der „Gelbe Welle“ besteht aus verschiedenen Einzel-Modulen, die über zwei Schienen miteinander in Verbindung sind. Jedes Element ist kleiner als 1m2 und daher nicht genehmigungspflichtig.